Flughafen-Gate
AfH_Logo_Komplett_CH.png

 Wofür setzt sich 

 Airliners for Humanity Schweiz ein? 

 

Arbeitsplätze

Wenn massenweise langjährige, gesunde und arbeitswillige Mitarbeitende auf die Strassen gestellt werden, eine Firma nach Argumenten sucht um diese Entlassungen zu legitimieren und die Gewerkschaften wegschauen, ist es Zeit, dass sich diese Menschen an einem Ort melden können, wo Probleme ernst genommen werden und versucht wird, diesen Menschen zu helfen.

Es war eine Traurige Zeit im August 21. Eine bislang noch nie dagewesene einseitige Druckkampagne wurde auf die Mitarbeitenden losgelassen. Eine Kultur wurde innert wenigen Wochen zerstört. Er getrauten sich viele nicht mehr zu sagen was sie denken. Wer anders denkt, wird entlassen. Was bisher unmöglich schien, wurde vom SWISS Management im Herbst 21 gnadenlos durchgezogen. Auch wenn schnell die Argument für ein Impfopbligatorium ausgingen, wird dieses bis heute gnadenlos durchgezogen.

Wir haben Airliners for Humanity gegründet um diesen Menschen zu helfen und zu verhindern, dass diese Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Leider blieb das momentane SWISS Management auf ihrem Weg in die Sackgasse, bis heute. Die Folgen? Unzählige Entlassungen, viele Einzelschicksale, annullierte Flüge wegen Personalmangels, überstrapazierte und ausgelaugte Mitarbeitende, die folglich noch mehr arbeiten mussten. Warum? Aktuell gibt es mit Montreal, Sau Paulo und Hong Kong, genau 3 Destinationen, die eine Impfung für die Einreise verlangen. Und welche Argumente werden bis heute geltend gemacht?

Am 24. August 2021, hat SWISS mitgeteilt, dass sie aus "operationellen" und "fürsorgerischen" Gründen ein Impfobligatorium einführen muss. Sie vertritt die Ansicht, dass der operationelle Aufwand ohne ein Impfobligatorium nicht mehr "darstellbar" sei. Es wäre unfair gegenüber den geimpften Mitarbeitenden wenn schlussendlich die geimpften Mitarbeitenden nach Hongkong fliegen müssten, wo derart schlechte Covid-19 Bedingungen herrschen. Auch müsse man vorbereitet sein auf die entscheidenden Märkte wie Asien und die USA.

Zudem wird der Entscheid auf die beiden Gesamtarbeitsverträge abgestützt, der eine Impfung verlangen könne. Die SWISS sei zudem verpflichtet, ihr Personal aus fürsorgerischen Gründen zu schützen. Was auf den ersten Blick verständlich und nachvollziehbar klingt, lässt aber viele Fragen offen, wenn wir diese Punkte genauer anschauen. Wir wollen genauer hinschauen und in einem ersten Teil diese Argumente einzeln beleuchten. In einem zweiten Teil blicken wir aber auf die SWISS selbst und zeigen auf, welche Voraussetzungen eigentlich erfüllt sein müssten, damit überhaupt dieser GAV Artikel zur Anwendung kommen dürfte.

Seit Beginn der Pandemie haben die Airlines stets gesagt, dass ein Ansteckungsrisiko im Flugzeug aufgrund des häufigen Luftwechsels und der eingesetzten HEPA Filter sehr gering sei. An dieser Aussage wird auch heute immer noch so festgehalten.

Worin besteht nun aus medizinischer- und fürsorgerischen Sicht, die dringende Notwendigkeit, dem Flugpersonal ein Impfobligatorium aufzuzwingen? Die Passagiere, die stundenlang Dicht an Dicht nebeneinandersitzen haben ein grösseres Risiko, sich untereinander anzustecken, als von dem Flugpersonal angesteckt zu werden. Auf der Gegenseite kann auch für geimpfte Flugmitarbeitende eine Ansteckung nicht verhindert werden. Aus pandemischer Sicht, ist ein Impfobligatorium für Flugmitarbeitende nicht notwendig. Da das Flugpersonal über eine gute physische Verfassung verfügen muss und grundsätzlich körperlich fit und ohne Vorerkrankung ist, ist das Risiko eines schweren Covid-19 Verlaufes äusserst gering. Welche Risiken die mehrmalige Anwendung der neuartigen Impfstoffe mit sich bringen ist unklar.

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse die mit den Impfstoffen gemacht werden konnten, ist ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis möglicherweise nicht mehr möglich. Ist aus fürsorgerischer Sicht nicht bereits von weiteren Impfungen abzuraten? Da in der Luftfahrt jede Massnahme das Sicherheitslevel nicht negativ beeinflussen darf, ist diese Frage lückenlos zu klären, bevor jetzt bald sogar mit nicht umfassend erprobten "bivalenten" Impfstoffen weiter geimpft wird.